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ÜBER UNS

DAS SIND WIR



Die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün wurde 1871 gegründet. Heute hat die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün insgesamt 98 Mitglieder. Diese setzen sich aus der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie den passiven Mitgliedern zusammen. Neben unserer beruflichen Tätigkeit stellen wir unsere Kraft und Freizeit unentgeldlich und freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit. Wir stehen unseren Mitbürgern in Marxgrün, dem Stadtgebiet von Naila sowie den Nachbarortschaften unter dem Motto:


RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN – SCHÜTZEN
rund und die Uhr, Tag und Nacht und 365 Tage im Jahr


mit unserer Ausrüstung zur Verfügung um Brände zu löschen oder technische Hilfe zu leisten um damit Leben zu retten, Gesundheit zu erhalten und/oder Umwelt und Sachwerte zu schützen.

Auch die Aktivitäten unserer Jugendfeuerwehr sind äußerst vielfältig: Sie reichen von der Vermittlung und Übung feuerwehrtechnischer Inhalte und Fertigkeiten über Spiele, Schwimmbadbesuche und Zeltlager bis hin zur Teilnahme an Wettkämpfen. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind Mädchen und Jungen im Alter von 12 – 18 Jahren. Ab dem 16. Lebensjahr dürfen alle Jugendlichen an Einsatzübungen teilnehmen und zu Einsätzen mit ausrücken. (natürlich immer unter Aufsicht eines erwachsenen Feuerwehrmannes)


2021 wurde eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen um den Nachwuchs unserer Wehr sicher zu stellen. Unser qualifiziertes und kompetentes Betreuerteam vermittelt den Kindern Feuerwehr spielerisch und altersgerecht. Zu den Aktivitäten der Kinderfeuerwehr gehören unter anderem Spiele, Verkehrserziehung, Sport, Basteln, Brandschutzerziehung, Umweltschutz,  Erste Hilfe und  jede Menge Spaß! Mitmachen können alle Kinder ab 6 Jahren.


Zu den passiven Mitgliedern unseres Vereins zählen Mitglieder der aktiven Wehr , die wegen Überschreitung der Altersgrenze von 65 Jahren, aus gesundheitlichen Gründen, aus privaten oder beruflichen Gründen nicht mehr aktiv am Feuerwehrdienst teilnehmen können. Diese spielen eine wichtige Rolle für die Kameradschaft und die Unterstützung der aktiven Wehr auch außerhalb des Feuerwehrdienstes.

Ein wichtiger Grund für die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist neben der Bereitschaft zu Helfen natürlich die Kameradschaft. Deshalb werden neben dem feuerwehrtechnischen Dienst auch die Kameradschaftspflege und kulturelle Traditionen groß geschrieben, so stellt die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün seit 35 Jahren jedes Jahr zum 1.Mai den Maibaum auf.

In einer Zeit in der das Ehrenamt in unserer Gesellschaft leider immer mehr an Bedeutung verliert, wünschen wir uns für die nächsten Jahre, dass sich auch weiterhin Frauen und Männer aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren und so einen unverzichtbaren Dienst zum Wohl der Allgemeinheit aufrechterhalten, getreu unserem Motto:


Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!

Haben Sie Interesse an der FF Marxgrün? Schauen Sie doch einfach bei Übungen oder Unterrichten vorbei. Wir freuen uns über jeden Erwachsenen und Jugendlichen der bei uns mitmachen will !!!





VERANTWORTLICHE


1.R.v.l.: Vertrauensmann Günter Löhner, Vertrauensmann Daniel Popp, Kassier Jens Ultsch, Vertrauensmann Jens Griesbach


2.R.v.l.: Vertrauensmann Dominik Fischer, 2. Vorsitzender Sem-Luca Tschampel


3.R.v.l.: 2. Kommandant Bernd Lorenz, Schriftführerin Marlene Langer


4.R.v.l.: 1. Vorsitzender Christian Langer, 1. Kommandant Christian Popp, Vertrauensmann Stefan Zaha


5.R.v.l.: Kassenprüfer Jörg Konrad, Kassenprüferin Elisa Konrad



GESCHICHTE
Die Anfänge – Hilfe in einer Zeit ohne Technik

Vor mehr als 150 Jahren prägte Holz als zentraler Baustoff das Bild unserer Heimat im Frankenwald. Wohnhäuser, Ställe und Scheunen bestanden überwiegend daraus – weshalb Brände besonders verheerende Folgen hatten. Häufig blieb nichts anderes übrig, als Menschen und Vieh rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Zum Löschen standen lediglich geflochtene Eimer bereit, die mit Harz und Pech abgedichtet waren. Diese sogenannten „Feuereimer“ befanden sich sogar noch bis in die frühen 1970er-Jahre auf den Dachböden älterer Gebäude.
Im Brandfall half jeder mit, der körperlich dazu imstande war – ungeachtet von Alter oder Geschlecht. Unterstützung zu leisten galt als Selbstverständlichkeit. Aus dieser gelebten Solidarität und Nachbarschaftshilfe entwickelte sich schließlich eine organisierte Feuerwehr
Die Gründung 1871

Am 15. Februar 1871 wurde in Marxgrün die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Damit zählt sie – neben Naila und Schwarzenbach a. Wald – zu den ältesten Wehren des ehemaligen Landkreis Naila und heutigem Landkreis Hof. Sie gliederte sich in eine Spritzen- und Ordnungsmannschaft
 
 
Erster Hauptmann war der Weber Heinrich Plank aus Hügel
 
 
 
Diese gab sich nachfolgende Satzung:
 
 
Statuten des freiwilligen Feuerwehrvereins Marxgrün vom
 
28. November 1871
 
(19 Paragraphen)
 
 
 
1. Zweck der Feuerwehr
 
Der Zweck der Feuerwehr ist ein geordnetes Zusammenwirken bei Feuersgefahr, um Leben und Eigentum der Bewohner Marxgrüns zu schützen.
 
 
2. Stellung der Feuerwehr
 
Die Feuerwehr bildet ein selbständiges Corps und steht unter der Leitung eines Vorstandes.
 
Den Befehl über die Mannschaft während der Übungen und bei Brandfällen hat der aus der Mitte gewählte Hauptmann, welcher die nötigen Anordnungen treffen wird.
 

3. Aufnahme
 
Aufgenommen wird jeder 16-jährige gutbeleumdete männliche Einwohner Marxgrüns. Die Anmeldung hat persönlich oder schriftlich beim Vorstand zu geschehen.
 
 
4. Austritt
 
Der Austritt steht jedem Mitgliede zu jeder Zeit frei; es wird jedoch vorausgesetzt, dass niemand ohne ganz triftige Gründe aus diesem für das allgemeine Wohl so nützlichem Verbande ausscheiden wird.
 
 
 
5. Einteilung der Feuerwehr
 
Die Feuerwehr zerfällt in drei Hauptabteilungen, in
 
   a)Steiger
   b)Spritzmänner
   c) Retter
 
 
Sie werden in einzelne Abteilungen geschieden, von denen jeder ihre Bestimmung angewiesen ist.
 
Zur Erreichung des Zweckes ist militärische Ordnung eingeführt.
 
 
 
6. Führung der Feuerwehr
 
Bei allen Übungen und Brandfällen befehligen unabhängig vom Vorstand die Mannschaft:
 
  • Ein Hauptmann mit dem Oberbefehl über das Ganze
  • und im Verhinderungsfall ein Rottenführer oder Mitglied.
 
7. Wahl der Führer
 
Die Wahl geschieht alljährlich per Akklamation
 
 
8. Pflichten der Führer
 
I. Der Vorstand hat die Pflicht:
  1. Darüber zu wachen, dass der Hauptmann, die Rottenführer und alle übrigen Glieder des Corps ihre Obliegenheiten erfüllen.
  2. Die Feuerwehr nach außen zu vertreten.
   
 
II. Der Hauptmann ist verpflichtet:
  1. Beim Brand und den Übungen die Oberleitung zu übernehmen und die richtige Führung der Mannschaft zu überwachen.
  2. Die Übungen anzuordnen.
  3. Allenfalls vorkommende Fehler und Versäumnisse sofortige Abhilfe zu rügen und auf sofortige Abhilfe zu dringen.
  4. Die Verwaltung der Gerätschaften zu überwachen.
       
 
III. Dem Hauptmann ist ein Adjudant und Schriftführer beigegeben; der Adjudant hat die Befehle des Hauptmanns an die Mannschaft zu überbringen.
 
 
9. Pflichten der Mitglieder
 
Jedes Mitglied der Feuerwehr verpflichtet sich im Allgemeinen zu vollkommener Erfüllung der von demselben übernommenen Verbindlichkeiten nach Kräften beizutragen und im besonderen:
 
 
  1. Den Führern unbedingt Gehorsam zu leisten.
  2. Den Ihm angewiesenen Posten ohne Erlaubnis des Hauptmanns nicht zu verlassen
  3. Bei den Übungen zur festgelegten Zeit, bei einem Brande so schnell als möglich zu erscheinen.
  4. Das Material möglichst zu schonen.
  5. Durch Wort und Tat jederzeit zu bestätigen, dass ihm die Erreichung des von der Feuerwehr vorgesetzten Zweckes eine Ehrensache sei. Wer bei einem Brande und einer Übung nicht erschienen ist oder zu denen erscheinen, verhindert war, hat sich darauf genügend zu entschuldigen.
         
 
10. Strafen
 
Wer sich gegen die Statuten verfehlt, soll bestraft werden mit Verweis, Geld und schließlich mit Ausschluss, welchen der Ausschuss bestimmt.
 
 
11. Ausschuss
 
Den Ausschuss bilden: Der Verstand, der Hauptmann, ein Schriftführer, ein Adjutant und ein Rottenführer.
 
 
12. Pflichten des Ausschusses
 
Der Ausschuss tritt, wenn es nötig ist, zusammen und hat die Vereinstätigkeit zu überwachen.
 
 
13. Generalversammlung
 
Alljährlich findet eine regelmäßige Generalversammlung statt. Außerdem kann der Vorstand oder der Ausschuss, sobald es nötig erscheint, eine Generalversammlung einberufen.
 
 
14. Übungen
 
Um die Mitglieder in Tätigkeit zu erhalten, werden von Zeit zu Zeit Übungen gehalten.
 
 
15. Gerätschaften
 
Sämtliche Löschgeräte der Feuerwehr sind Eigentum der Gemeinde Marxgrün, für deren Erhaltung stets die Gemeinde zu sorgen hat. Für die Erhaltung der, den Mitgliedern anvertrauten Vereinsgegenständen sind die betreffenden Mitglieder stets verantwortlich und in gewissen Fällen such strafbar.
 
 
16. Kleidung
 
Bekleidung nach eigener Beratung
 
 
17. Kosten und Lasten
 
Für die Reinigung der Feuerwehrgerätschaften sorgt die Mannschaft. Aller Kosten und Lasten frei sind sämtliche aktive Mitglieder der Feuerwehr
 
 
18. Schiedsgericht
 
Etwaige Streitigkeiten dürfen niemals auf dem Brand- oder Übungsplatz ausgemacht werden. Dieselben sind bei dem Hauptmann anzumelden und vom Ausschuss als Schiedsgericht zu entscheiden. Dem Ausspruche des Schiedsgerichts haben sich die Beteiligten unbedingt zu unterwerfen.
 
 
19. Verpflichtung
 
Jedes Mitglied der Feuerwehr verpflichtet sich durch Unterzeichnung in der Einzeichnungsliste zur Erfüllung vorstehender Statuten.
 
 
 
Marxgrün, den 28. November 1871
 
 
 
Der Ausschuss des Freiwilligen Feuerwehrvereins:
 
Georg Hofmann (Vorstand)
 
Heinrich Plank (Hauptmann)
 
Nikolaus Hofmann (Rottenführer)
 
Stang (Schriftführer)

________________________________________________




Die Anfänge (1872 – 1900)

1872
die freiwillige Feuerwehr zählt 24 Mitglieder

14. März 1873
die Ausschussmitglieder (bis 1978 Gemeinderat, heute Stadtrat) beschlossen, dass sämtliche männlichen und volljährigen Hausbesitzer als passive Mitglieder der Feuerwehr beizutreten und monatlich 3 Kreuzer zu entrichten haben

13. Juni 1873
wegen einer fehlender Unterbringungsmöglichkeit für die Feuerspritze wurde der Bau einer provisorischen Bretterhütte zwischen Schulhaus und Schulgarten beschlossen – ein „Provisorium“, das erst 90 Jahre später 1963 endgültig abgelöst wurde

1875
die neue Feuerlöschordnung von 09.11.1874 tritt in Kraft

13. Februar 1875
dem königlichen Bezirksamt wurde das Verzeichnis über Mannschaft und Gerätschaften vorgelegt

18. Februar 1878
der Gemeinderat beschloss einen Anbau am Spritzenhaus. Eine Ausschreibung ergab folgende Angebote: Zimmermann Kaiser 45 Mark, Zimmermann Drechsel 40 Mark, er erhielt auch den Zuschlag

1886
wegen einer fast militärisch anmutenden Satzung beklagte sich die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr darüber dass viele Mitglieder bei Übungen öfter fehlten und sich sehr lässig zeigten, worüber sich andere Wehrmänner entrüstet haben. Vom Ausschuss wurde deshalb folgendes beschlossen:

Wer sich von den Übungen dispensieren lassen will, hat eine Gebühr je nach Alter von 1-5 Mark zu bezahlen, andernfalls wird er zur Pflichtfeuerwehr überwiesen

Anlässlich einer Gemeindevisitation am 22.10.1886 durch das königliche Bezirksamt Naila wurde der Beschluss beanstandet und musste aufgehoben werden. Es wurde deshalb festgelegt, aus den Jahrgängen der 40 - 50 Jährigen eine Reservemannschaft zu bilden

1893
fand der Feuerwehrgautag in Marxgrün statt




Technischer Fortschritt und neue Herausforderungen
(1894–1933)


bis 1897
in diesen Jahren hatte sich der Gemeinderat wieder mit dem Problem des Spritzenhauses zu beschäftigen. Das bisherige war baufällig geworden und eine Reparatur lohnte sich nicht mehr.

1897
wurde der Distrikts-Techniker Stengel gebeten, einen Plan und Kostenvoranschlag für das Spritzenhaus zu erstellen.

1898
wurde der Kostenvoranschlag vorgelegt. Es ergab sich eine Gesamtsumme von 850.- Mark. Da kein Eigenkapital vorhanden war und die Schuldendienstbelastung zu hoch gewesen wäre, wurde die Finanzierung wiederum durch den Bieraufschlag vorgenommen. Um aber die Wirte nicht allzu sehr zu belasten, wurde beschlossen, für die 10jährige Erhebungsperiode pro hl nur 50 Pfennig zu erheben.
Bereits im April 1898 wurde der Bau des Spritzenhausneubaues an Baumeister Heinrich Brandler aus Issigau vergeben. Das benötigte Darlehen wurde bei der Distriktsparkasse Naila aufgenommen

1899
die vorhandene Feuerspritze ist nicht mehr zeitgerecht und muss umgehend durch eine neue leistungsfähigere ersetzt werden.
Der Gemeinderat entscheidet sich für eine vierrädrige Landfahrspritze der Fa. Knape aus Merane in Sachsen. Diese Spritze hatte 100mm Zylinderweite und war mit 4 Sitzplätzen versehen. Die gesamte Konstruktion bestand aus Eisen und kostete 1959 Mark. Diese Anschaffung wurde durch einen Bieraufschlag bestritten

1903
Inbetriebnahme der Wasserleitung in Marxgrün und
1906
in Kleinschmieden und Hölle. Dadurch verbesserte sich der Feuerschutz erheblich

1906
für die Beschaffung einer Leiter wurden vom Gemeinderat jährliche Rücklagen von
30,- Mark beschlossen

13. November 1907
bei der Inspektion durch Bezirksfeuerwehrvertreter wurden einige Mängel festgestellt und verschiedenen Neuanschaffungen angeregt. Die Anschaffung einer Leiter wurde umgehend vorgenommen und unter einem Leiterdach an der Sinterhauf'schen Scheune aufbewahrt

Auf Grund einer bezirksamtlichen Anordnung wurde für Hölle ein Schlauchwagen beschafft

1911
trat man an das Kohlensäurewerk Hölle heran, den Hydrantenwagen in der leerstehenden Schneidmühle unterzubringen. Dem wird entsprochen. Diese Unterstellmöglichkeit wurde bis zum Jahr 1950 beibehalten

10. September 1913
bei Schneidermeister Weber aus Selbitz wurden Feuerwehrjoppen
für 342,90 Mark gekauft

1914 - 1918
bedingt durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges unterblieb für einige Jahre die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen und sonstigen notwendigen Vorhaben. Der Feuerschutz wurde von nicht zum Kriegsdienst eingezogenen meist älteren früheren aktiven Wehrmännern aufrecht gehalten.
Auch nach Beendigung des Krieges und in der Zeit der Inflation war an einen Ausbau der Wehr nicht zu denken.
So war man schon zufrieden, als die Gemeinde der Wehr die Genehmigung zum Auffüllen des Sanitätskastens durch die Apotheke in Naila gab

5. August 1924
fand erneut ein Gautag mit den Feuerwehren aus dem Bezirk Naila mit einer großen Schauübung am Anwesen Adam Sinterhauf statt

1925
stifteten das Kohlensäurewerk und das Textilwerk eine mechanische Leiter

Frühjahr 1926
die Feuerwehr bat die Gemeinde, die örtlichen Pferdebesitzer verbindlich einzuteilen, damit sie bei Brandeinsätzen und Übungen die Bespannung der Spritze übernehmen. Dem Antrag wurde stattgegeben. Alle Pferdebesitzer wurden informiert und verpflichtet, sich im Alarmfall und bei Übungen umgehend mit ihren Gespannen am Spritzenhaus einzufinden

Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass das Trocknen der Schläuche durch das Aufhängen an Gartenzäunen ungeeignet war und deren Lebensdauer erheblich verkürzte
Aus diesem Grund errichteten die Wehrmänner in Eigenleistung vor dem Spritzenhaus einen Schlauchtrockenmast. Dieser bewährte sich bis zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Trockenturm im Jahr 1963

26. September 1931
der Feuerschutz der höher gelegenen Anwesen und der Industriebetriebe wurde zum Problem. Nachdem großzügige Spenden der Industrie eingingen, wurde mit der Firma Magirus der Kaufvertrag über eine Motorspritze des Modells 800/1000 Danubia abgeschlossen. Der Preis betrug 7720 Reichsmark. Hierzu wurde ein Staatszuschuss von 40% gewährt

14. und 15. November 1931
Übergabe der Motorspritze an die Feuerwehr. Zum Transport von Motorspritze und Mannschaft stellte das Textilwerk ihren Lastkraftwagen zur Verfügung

Frühjahr 1932
die neue Motorspritze kam bei einem Scheunenbrand am Anwesen Frank das erste Mal zum Einsatz. Ein Ausbreiten des Feuers konnte verhindert werden, was mit den herkömmlichen Spritzen wahrscheinlich nicht gelungen wäre

ebenfalls 1932 rückte die Marxgrüner Wehr nach Bad Steben zu einem Wohnhausbrand aus und leistete mit der neuen Motorspritze wertvolle Nachbarschaftshilfe



Zeit des Umbruchs (1933–1946)

1933
die politischen Entwicklungen hatten spürbar negative Auswirkungen auf die Freiwillige Feuerwehr. Besonders die wachsende Konkurrenz zwischen dem Parteidienst mit seinen Organisationen und dem Feuerwehrdienst stellte eine große Herausforderung dar

1939
wurde die Feuerwehr mit ihrem gesamten Vermögen der Gemeindeverwaltung unterstellt und verlor damit faktisch ihren Status als eigenständiger Verein. Sie wurde in die Feuerschutzpolizei überführt und organisatorisch der Polizei angegliedert. Ab diesem Zeitpunkt wurden zudem keine Protokolle mehr geführt
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden grundsätzlich alle Einwohner des Ortes zur Brandbekämpfung verpflichtet


Wiederaufbau und Modernisierung (1945–1990)

1945
nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches musste auch die Feuerwehr komplett neu organisiert und aufgebaut werden. Die Erfahrungen des Krieges – vor allem die Bombenangriffe auf Städte und Dörfer – machten der Bevölkerung

1946
trotz erheblicher Schwierigkeiten – teils sogar Schikanen – durch die Besatzungsmacht und auch durch deutsche Behörden meldeten sich wieder zahlreiche Männer zum freiwilligen Dienst für die Allgemeinheit.  Auch wegen der Verluste bei der Ausrüstung – so wurde in der Notzeit manche Uniform kurzerhand zum Sonntagsanzug umfunktioniert – ließen sich die Männer nicht entmutigen. Schon bald hatte die Feuerwehr ihre ursprüngliche Schlagkraft wieder erreicht

1951
80-jähriges Jubiläum mit Feuerwehrfest, Umzug und einer großen Schauübung auf dem Gelände des damaligen Textilwerks (heute LEAD) gemeinsam mit benachbarten Feuerwehren

30. April 1959
Anschaffung einer Tragkraftspritze TS 8/8 bei der Firma Paul Ludwig in Bayreuth

30. Oktober 1959
ein gebrauchter Borgward-Lkw, der in Eigenleistung mit Unterstützung des Textilwerks Marxgrün umgebaut wurde an die Wehr übergeben. Dadurch war es notwendig, die Einfahrt des Spritzenhauses zu vergrößern – auch diese Arbeit erledigten die Feuerwehrmänner in Eigenleistung.

Herbst 1959
Beschluss des Gemeinderates, ein neues Verwaltungsgebäude mit Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Planung Architekt Glanz aus Hof, Bauausführung durch Baugeschäft Herpich aus Naila zum Preis von 110.000,- DM

Juli 1964
offizielle Einweihung des „neuzeitlichen" (heutigen) Gerätehauses. Das neue Feuerwehrgerätehaus erfüllte alle modernen Anforderungen: Es bot eine Dienstwohnung, einen Unterrichtsraum und weitere Einrichtungen, die den neuesten feuerwehrtechnischen Standards entsprachen

1968
Gründung der ersten Jugendgruppe, es war auch die erste Jugendgruppe im ehemaligen Landkreis Naila. Der Ausbildungsstand der Feuerwehr wurde kontinuierlich verbessert. Das zeigte sich unter anderem daran, dass die Feuerwehrleute die Leistungsabzeichen der Stufen 2 und 3 erfolgreich abgelegten

03. u 04. Juli 1971
100-jähriges Jubiläum mit Kreisfeuerwehrtag und Fahrzeugübergabe.
Durch Eigeninitiative der Wehr, durch Spenden sowie durch die Weitsicht und Unterstützung des Gemeinderates konnte der Feuerwehr anlässlich des 100-jährigen Jubiläums ein vollausgerüstetes Löschfahrzeug Magirus LF 8 Ts – Allrad übergeben werden. Hierbei handelte es sich um ein Vorführfahrzeug, da das eigentliche Fahrzeug nicht fertiggestellt werden konnte

05. Dezember 1971
der Borgward LKW wird an die Feuerwehr Langenbach verkauft und übergeben

11.Dezember 1971
offizielle Fahrzeugübergabe des fertiggestellten LF 8 der Firma Magiru

1972
beklagte Vorstand Sinterhauf Nachwuchsmangel

1972
der Altlandkreis Naila war Vorreiter unter allen Landkreisen in Oberfranken und führt die Sirenen- und Funkalarmierung ein

07. Juni 1974
eine Löschgruppe der Feuerwehr Marxgrün legt als erste Gruppe im Landkreis die Leistungsprüfung nach der neuen im März 1974 in Bayern eingeführten Feuerwehrdienstvorschrift 4 (FwDV 4) ab

03. März 1976
wir werden mit Atemschutz ausgerüstet. Das LF wird in Eigenleistung umgebaut um die Atemschutzgeräte zu verlasten

01. Mai 1976
es gab wieder genügend Nachwuchs, die Feuerwehrjugendgruppe wurde wieder gegründet

28. Juni bis 28. Juli 1976
wurde über eine 700 m lange Förderleitung Wasser in das Ortsnetz gepumpt und somit die Wasserversorgung während der Bauarbeiten an der Versorgungsleitung aufrechterhalten

19. Januar 1980
wurde aufgrund eines Stadtratsbeschlusses der Raum der ehemaligen Gemeindeverwaltung und des Wasser- und Bodenverbandes der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. In rund 125 Arbeitsstunden wurden fast alle fälligen Umbau- und Renovierungsarbeiten in Eigenleistung ausgeführt

20. Juni 1980
Einweihung des „neuen“ Unterrichtsraumes in der ehemaligen Gemeindekanzlei

01. Mai 1982
stellte die Feuerwehr erstmals nach dem Krieg wieder einen Maibaum auf
 
08. Juli 1982
der Feuerwehrprüfdienst der staatlichen Feuerwehrschule verwarf den Tragkraftspritzenanhänger (TSA), er entsprach nicht mehr den Vorschriften und durfte nur noch im Handzug benutzt werden

19. Februar 1982
Gründung einer Damenlöschgruppe. 12 Frauen erklärten bereit aktiven Dienst zu leisten

18. Juni 1983
die Damenlöschgruppe legt die Leistungsprüfung Stufe I ab

02.  Juni 1984
fand der Kreisfeuerwehrtag in Marxgrün statt

09. Mai 1986
Umzug in den bis heute genutzten Unterrichtsraum, vormals Sitzungssaal der Gemeinde

1987
Einrichtung des Unterrichtsraumes aus eignen Mitteln

1988
Jugendgruppe gewinnt Jugendleistungsmarsch in Wüstenselbitz

24. November 1989
am 9. November 1989 viel der eiserne Vorhang und kurze Zeit später, am 24. November, kam der erste Besuch von "drüben". Es wurde ein schöner geselliger Abend, sodass sechs der zwölf Besucher aus Saaldorf gleich bei Marxgrüner Kameraden übernachteten.
Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1990 stimmten die Saaldorfer für eine Partnerschaft mit dem Marxgrüner Feuerwehrverein. Im Februar 1990 fand der erste Gegenbesuch statt. Die Partnerschaft wurde besiegelt und hält bis heute


Der Weg in die Moderne (1990–2010)

08. September 1990
5. Kreisjugendfeuerwehrtag mit Jugendleistungsmarsch in Marxgrün

1991
19 Funkmeldeempfänger wurden dank der finanziellen Unterstützung der Firmen Frankenwaldmineralbrunnen, Höllensprudel, Draloric und der Sparkasse an die Wehr übergeben

14. Mai 1993
Ehrenkommandant Herbert Höger und Ehrenbrandmeister Siegfried Roßner werden mit dem Deutschen Feuerwehrehrenzeichen in Silber für ihr Engagement um das Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Beide waren als Kommandant und gleichzeitig als Schiedsrichter im Inspektionsbereich lll tätig

20. Februar 1995
Übergabe eines Stromerzeugers dank der Unterstützung örtlicher Betriebe

03.–05. Juli 1996
Kreisfeuerwehrtag mit 125-jährigem Jubiläum

11. Dezember 1996
Auftragsvergabe für ein neues LF 8/6 TS – Allrad auf IVECO Magirus

01. Juni – 04. August 1997
die Toreinfahrten werden vergrößert, Sektionaltore eingebaut sowie die über 30 Jahre alte Elektroinstallation überarbeitet. Hierfür wurden ca. 500 Arbeitsstunden Eigenleistung und ca. 1200,-- DM Eigenmittel aufgebracht. Zusätzlich erfolgten der Einbau eines Waschbeckens und Boilers sowie Malerarbeiten und die Ausbesserung des Betonestrichs

März 1998
Ehrenabend, langjährige Mitglieder werden mit der neu geschaffenen Ehrennadel des Feuerwehrvereins in Gold und Silber ausgezeichnet

26. April 1998
wurde das neue Fahrzeug LF 8/6 im Magirus Werk in Weisweil abgeholt

02. Mai 1998
offizielle Fahrzeugübergabe LF 8/6. Das erste wasserführende Fahrzeug der Wehr, wieder ein Meilenstein in der Geschichte der Wehr!

16. Oktober 1998
Übergabe eines Notfallkoffer, einer Schaufeltrage und Halskrausen durch Dr. Stefan Breit vom Förderkreis Notfallversorgung Hof Stadt und Landkreis Hof

Januar 1999
Satzungsänderung, das Aufnahmealter wurde auf 12 Jahre gesenkt

03. Mai 2000
die Wehr bekam gegen Spendenquittung einen gebrauchten VW-Bus des Überlandwerk Naila und baute diesen in ca. 450 Arbeitsstunden auf eigene Kosten zu einem Einsatzfahrzeug um. Das im wesentlichen fertiggestellte Mehrzweckfahrzeug wurde im Rahmen einer Inspektion durch den Kreisbrandinspektor 22. Oktober 2000 offiziell vorgestellt

30. November 2000
die letzte Leistungsprüfung nach den alten Bestimmungen im Inspektionsbereich III wurde abgelegt

29. Januar 2001
Ehrenkommandant Herbert Höger erhält die Ehrenmedaille des Landkreises Hof

29. Januar 2001
präsentierte sich die Feuerwehr im Internet; www.feuerwehr-marxgruen.de wurde beantragt und ging kurz danach online

24. März 2001
offizielle Indienststellung des Mehrzweckfahrzeuges Florian Marxgrün 49/1 (sonstiges Löschfahrzeug). Die Wehr hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte zwei Löschfahrzeuge

19.10.2005
Sparkasse und VR-Bank spenden der Jugendgruppe einen PC mit Zubehör

01. Mai 2006
25. Maibaumaufstellung in Folge

25. Oktober 2008
eine neue TS 8 - Rosenbauer FOX 3 PFPN 10-1500 wird in Dienst gestellt und ersetzt damit die TS 8/8 Paul Ludwig

01. Dezember 2010
das Mehrzweckfahrzeug, Florian Marxgrün 49/1 (sonstiges Löschfahrzeug), wurde abgemeldet, „der TÜV hat uns geschieden“


Der Fortschritt geht weiter (2010–2026)

23.Dezember 2010
die Stadt Naila gewährt der Wehr einen Zuschuss in Höhe von 10 000,- €, dies entsprach dem Wert eines Tragkraftspritzenanhänger (TSA) ohne Beladung

23. Februar 2011
vom Zuschuss der Stadt Naila und den Einnahmen aus einer Spendenaktion wurde ein gebrauchter IVECO Daily gekauft und zu einem Mehrzweckfahrzeug in Eigenleistung umgebaut

30. April 2011
das neue Mehrzweckfahrzeug wurde offiziell an die Wehr übergeben und in Dienst gestellt

30. April 2011
Festkommers anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Feuerwehr Marxgrün

12. Dezember 2012
der alte Unterrichtsraum im Keller, der durch Spenden und in Eigenleistung zum Jugendraum umgebaut wurde, wird an die Jugendgruppe übergeben

14. September 2013
unsere Wehr gewinnt den Kuppel-Cup des Landkreises Hof in Naila in der Erwachsenen und Jugendwertung

24. Oktober 2013
die Verantwortlichen der Wehr stellen bei Bürgermeister Stumpf den Antrag auf Erweiterung am bestehenden Feuerwehrgerätehaus Marxgrün um einen Stellplatz

03. Mai 2014
in Marxgrün findet der Kuppel-Cup des Landkreises Hof statt

04. Juli 2014
der Förderkreis Notfallversorgung Stadt und Landkreis Hof e.V. spendet und übergibt eine Schleifkorbtrage

20. Oktober 2014
Dank Unterstützung der Sparkasse mit 750,- € aus dem Reinerlös des PS Sparens wurde der Feuerwehr Marxgrün ein Gerätesatz Absturzsicherung übergeben

31. Januar 2015
beschloss die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung sowie die Umwandlung des Vereins „Freiwillige Feuerwehr Marxgrün“ in „Freiwillige Feuerwehr Marxgrün e.V.“

31. Oktober 2015
Die Jugendgruppe erhält neue Einsatzkleidung. Möglich wurde dies durch Spenden aus einer Crowdfundingaktion der VR Bank Hof

2016
Einführung des Digitalfunk

08. April 2016                
Startschuss für die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses. Zu enge, nicht normkonforme Stellplätze, beengte Verhältnisse und ein nasser Keller sollten damit bald der Vergangenheit angehören

27. Januar 2018
Vorsitzender Jürgen Brandler wurde von seinem Stellvertreter Peter Roßner für 30 Jahre + 5 Tage Vorstandstätigkeit geehrt. Brandler war vom 22.01.1988 - 04.08.2006 zweiter Vorsitzender und vom 04.08.2006 - 27.01.2018 erster Vorsitzender. Bei der Neuwahl von Vorstandschaft und Kommandantur kam es zu einem Generationswechsel, alle Vereinsämter wurden von jungen Kameradinnen und Kameraden übernommen. Jürgen Brandler wurde auf einstimmigen Beschluss der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt

21. April 2018
Bürgermeister Frank Stumpf übergibt nach zwei Jahren und 2 Wochen Bauzeit in einer Feierstunde das sanierte „alte Gerätehaus“ sowie den neuen Stellplatz an die Feuerwehr Marxgrün. Die Wehr erbrachte über 1200 Arbeitsstunden Eigenleistung und ersparte der Stadt Naila ca. 20 000 €. Insgesamt kosteten der Anbau und die Kellersanierung 305 000,- €

23. August 2018
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verleiht das "Große Ehrenzeichen" für 50 Jahre aktiven Dienst an Günter Löhner

2019
die Gerätewartung wird digitalisiert. Der „Papierkrieg“ entfällt

02. August 2019
Landrat Dr. Oliver Bär ehrt Jürgen Brandler mit dem großen Ehrenzeichen für 50-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr

15. Februar 2021
die Feuerwehr Marxgrün wird 150 Jahre alt, die Feierlichkeiten fielen jedoch wegen der Corona-Pandemie aus

03. Juli 2021
Gründung der Kinderfeuerwehr. Die „Marxgrüner Löschprofis“, 15 Mädchen und Jungen kommen das erste Mal zusammen

Sommer 2021
Einführung von Alamos. D.h. wir werden neben der bisherigen Alarmierung über Funkmeldeempfänger und Sirene zusätzlich über das Smartphone alarmiert

10. November 2022
die Verantwortlichen der Wehr beantragen bei der Stadt Naila eine Ersatzbeschaffung für das inzwischen 25 Jahre alte LF 8/6

15. November 2022
der Stadtverwaltung werden erste Ideen zur Ersatzbeschaffung unseres LF 8/6 vorgestellt. Betrachtet wurden dabei ein LF 10 sowie alternativ ein LF 20

16. März 2023
Bei einer Aktion von „Feuerwehr Willi“ gewann unsere Wehr eine Transportaufhängung ultraFLEX PRO. Zur offiziellen Übergabe fand ein gemeinsamer Videodreh mit Feuerwehr Willi sowie der Firma ultraMEDIC statt. Dabei wurde die neu entwickelte Transportaufhängung ultraFLEX PRO ausführlich vorgestellt und ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten demonstriert

19. Juni 2023
eine unabhängige Vergleichsbetrachtung der Firma IBG (Ingenieurbüro für Brandschutztechnik und Gefahrenabwehrplanung GmbH) zur Ersatzbeschaffung unseres LF 8/6 durch ein LF 10 oder LF 20 empfiehlt die Beschaffung eines LF 20

Juni 2023
Einreichung eines Förderantrages bei der Regierung von Oberfranken und Stadtratsbeschluss zur Ausschreibung eines LF 20

11. April 2024
Einführung der digitalen Alarmierung über Tetra. Wir bekommen neue Funkmeldeempfänger

11.07.2024
EU-Veröffentlichung der Ausschreibung eines LF 20 für die Feuerwehr Marxgrün

14. September 2024
Erstmals werden Kameraden als CSA-Geräteträger aus-gebildet. Unsere Wehr unterstützt künftig den Gefahrgutzug Naila/Selbitz

14. Oktober 2024
der Stadtrat beschloss in einer nichtöffentlichen Sitzung die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeuges LF 20 für die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün wie folgt zu vergeben:

Los 1 (Fahrgestell) an die Firma MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, Nürnberg;
Los 2 (Aufbau) an die Firma Magirus GmbH, Ulm;
Los 3 (Beladung) an die Firma Ludwig Feuerschutz, Bindlach.

Die endgültige Beauftragung erfolgte am 27.Oktober 2024; der Liefertermin ist voraussichtlich Oktober 2026

13. Februar 2025
beide Fahrzeuge werden digital und mit Tablets ausgestattet. Einsatzmeldungen, Navigation zu Einsatzstellen, Standorte von Hydranten und und und … können abgerufen werden. Auch die Personalverwaltung -Aktive Wehr und Verein- wird durch die Verwaltungssoftware FireManager digitalisiert

20. September 2025
erstmals legt ein Löschgruppe die Leistungsprüfung THL ab

28. Oktober 2025
der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Marxgrün e.V. wird gegründet. Zweck des Vereins ist die Unterstützung der Jugend- und Kinderarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit, die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen außerhalb der gesetzlichen Mindestausstattung für die aktive Wehr

29.Januar 2026
ist www.feuerwehr-marxgruen.de seit 25 Jahren online

01. bis 03. Mai 2026
wir feiern das 155- jährige Gründungsjubiläum


155 Jahre Freiwillige Feuerwehr Marxgrün

– das ist eine beeindruckend lange Zeit. Sie steht für Generationen von Menschen, die seit 1871 Verantwortung übernommen haben – freiwillig, selbstlos und verlässlich.
Was einst mit Feuereimern und handgezogenen Spritzen begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer modernen und leistungsfähigen Feuerwehr entwickelt. Technischer Fortschritt, neue Fahrzeuge, der Bau erster Spritzenhäuser, später eines zeitgemäßen Gerätehauses und anschließender Erweiterung, eine engagierte Nachwuchsarbeit sowie kontinuierliche Ausbildung zeigen:
Unsere Wehr hat sich stetig weiterentwickelt und ist dabei ihren Wurzeln stets treu geblieben!
Kriege, politische Umbrüche, wirtschaftlich schwierige Zeiten und zuletzt die Corona-Pandemie – der sogar unsere 150-Jahr-Feier zum Opfer fiel – konnten den Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft nicht brechen. Im Gegenteil: gerade in herausfordernden Zeiten wurde deutlich, wie stark die Gemeinschaft innerhalb unserer Wehr ist.
Mit dem neuen LF 20, das im Herbst 2026 in Dienst gestellt wird, und einer engagierten, motivierten Mannschaft blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft.
155 Jahre Feuerwehr Marxgrün bedeuten 155 Jahre Dienst am Nächsten – geprägt von Mut, Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein.

Darauf dürfen wir stolz sein!
Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr!


MARXGRÜN

liegt in Oberfranken im Landkreis Hof und gehört seit der Gebietsreform 1978 zur Stadt Naila. Als sogenanntes  "Straßendorf" liegt Marxgrün an 3 Staatsstraßen. Etwa 5,5 km Staatsstraße liegen im örtlichen Einsatzbereich. Mit rund 870 Einwohnern in Marxgrün, Hölle und Hügel wohnen hier rund 10% der Bevölkerung Nailas (~ 8810 Einw.)

Das unmittelbare Einsatz- und Schutzgebiet umfaßt ca. 7 qkm mit vielen zum Teil recht unzugänglichen Wald- und Wiesenbereichen. In diesem Einsatzbereich sind vom Höllental bis zum Spiegelwald rund 190m Höhenunterschied zu verzeichnen.

Als "unabhängige" Löschwasserentnahmemöglichhkeit fließt durch unseren örtlichen Einsatzbereich der Fluß Selbitz, der im Thüringischen Blankenstein in die Saale mündet.



Freiwillige Feuerwehr Marxgrün e.V.
Lichtenberger Straße 7
95119 Naila - Marxgrün
Copyright © 2026 Freiwillige Feuerwehr Marxgrün e.V. letztes Update: 12.05.2026
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