seit 1871 im Dienst am Nächsten

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Über Uns


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Verantwortliche der FF Marxgrün
1. Kommandant
Jörg-Steffen Höger
2. Kommandant
Bernd Lorenz
1. Vorstand
Jürgen Brandler
2. Vorstand
Peter Roßner
Schriftführer
Peter Roßner
Kassier
Sebastian Brandler
Vertrauensfrau
Anika Schmidt
Vertrauensmann
Jens Griesbach
Vertrauensmann
Daniel Mildner
Vertrauensmann
Ottmar Miska
Vertrauensmann
Daniel Popp
Atemschutzbeauftragter
Florian Thümmler
Webmaster
Peter Roßner
Gerätewart
Jens Griesbach
Gerätewart
Ottmar Miska
Jugendbetreuer
Johannes Höger
Jugendbetreuer
Simon Wiede


Die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün wurde 1871 gegründet. Heute hat die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün insgesamt 90 Mitglieder. Diese setzen sich aus der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie den passiven Mitgliedern zusammen. Neben unserer beruflichen Tätigkeit stellen wir unsere Kraft und Freizeit unendgeldlich und freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit. Wir stehen unseren Mitbürgern in Marxgrün, dem Stadtgebiet von Naila sowie den Nachbarortschaften unter dem Motto:


RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN – SCHÜTZEN
rund und die Uhr, Tag und Nacht und 365 Tage im Jahr


mit unserer Ausrüstung zur Verfügung um Brände zu löschen oder technische Hilfe zu leisten um damit Leben zu retten, Gesundheit zu erhalten und/oder Umwelt und Sachwerte zu schützen.

Auch die Aktivitäten unserer Jugendfeuerwehr sind äußerst vielfältig: Sie reichen von der Vermittlung und Übung feuerwehrtechnischer Inhalte und Fertigkeiten über Spiele, Schwimmbadbesuche und Zeltlager bis hin zur Teilnahme an Wettkämpfen. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind Mädchen und Jungen im Alter von 12 – 18 Jahren. Ab dem 16. Lebensjahr dürfen alle Jugendlichen an Einsatzübungen teilnehmen und zu Einsätzen mit ausrücken. (natürlich immer unter Aufsicht eines erwachsenen Feuerwehrmannes)

Zu den passiven Mitgliedern unseres Vereins zählen Mitglieder der aktiven Wehr , die wegen Überschreitung der Altersgrenze von 60 Jahren, aus gesundheitlichen Gründen, aus privaten oder beruflichen Gründen nicht mehr aktiv am Feuerwehrdienst teilnehmen können. Diese spielen eine wichtige Rolle für die Kameradschaft und die Unterstützung der aktiven Wehr auch außerhalb des Feuerwehrdienstes.

Ein wichtiger Grund für die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist neben der Bereitschaft zu Helfen natürlich die Kameradschaft. Deshalb werden neben dem feuerwehrtechnischen Dienst auch die Kameradschaftspflege und kulturelle Traditionen groß geschrieben, so stellt die Freiwillige Feuerwehr Marxgrün seit 34 Jahren jedes Jahr zum 1.Mai den Maibaum auf.

In einer Zeit in der das Ehrenamt in unserer Gesellschaft leider immer mehr an Bedeutung verliert, wünschen wir uns für die nächsten Jahre, dass sich auch weiterhin Frauen und Männer aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren und so einen unverzichtbaren Dienst zum Wohl der Allgemeinheit aufrechterhalten, getreu unserem Motto:


Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!

Haben Sie Interesse an der FF Marxgrün? Schauen Sie doch einfach bei Übungen oder Unterrichten vorbei. Wir freuen uns über jeden Erwachsenen und Jugendlichen der bei uns mitmachen will !!!





Geschichtlicher Rückblick: 


Rückblickend auf mehr als ein Jahrhundert freiwilliger Hilfe kann festgestellt werden, dass Marxgrün aufgrund seiner offenen Straßenbebauung von größeren Bränden verschont wurde. Die  am 15.02.1871 gegründete  freiwillige Feuerwehr Marxgrün zählt somit nach Naila und Schwarzenbach a.W. zu den ältesten Wehren des Altlandkreises Naila.
Sie gliederte sich in eine Spritzenmannschaft und eine Ordnungsmannschaft.

14.03.1873 Beschluss der Ausschussmitglieder (heute: Gemeinderat) dass sämtliche männlichen und volljährigen Hausbesitzer als passive Mitglieder der Feuerwehr beizutreten haben und einen monatlichen Beitrag von 3 Kreuzern entrichten müssen.

13.06.1873 wegen ständigem Mangel eines Aufbewahrungsortes für die Feuerspritze soll eine provisorische Hütte aus Brettern zur Unterbringung der Spritze gebaut werden bis ein geeigneter Platz für ein Spritzenhaus gefunden ist

18.02.1878 Anbau an das Spritzenhaus wurde vom Gemeinderat beschlossen (das günstigste Angebot lag bei 40,-- DM!)

1889 vorhandene Feuerspritze nicht mehr zeitgerecht, muß umgehend durch neue leistungsfähigere ersetzt werden.
Gemeinderat entscheidet sich für eine vierrädrige Landfahrspritze der Fa. Knape aus Meerane in Sachsen. Diese Spritze hatte 100mm Zylinderweite und war mit 4 Sitzplätzen versehen. Die gesamte Konstruktion bestand aus Eisen und kostete 1959 Mark. Diese Anschaffung wurde durch einen Bieraufschlag bestritten.

1893 Feuerwehrgautag in Marxgrün.

13.11.1907 Inspektion durch Bezirksfeuerwehrvertreter
Anschaffung einer Leiter umgehend erforderlich, Anschaffung eines Schlauchwagens für Hölle,

1911 Hydrantenwagen findet Stellplatz (bis 1950) in der Schneidmühle des Kohlensäurewerkes.
Bedingt durch den Ausbruch des 1.WK unterblieben für einige Jahre Anschaffungen und sonstige notwendige Vorhaben. Auch nach Beendigung des Krieges und in der Zeit der Inflation war an einen Ausbau der Wehr nicht zu denken.

05.08.1924 Gautag der Feuerwehren des Bezirkes Naila in Marxgrün

1925 mechanische Leiter wird vom Kohlensäurewerk und dem Textilwerk gestiftet

1926 hiesige Pferdebesitzer werden aufgefordert, dass sie sich im Alarmfall schnellstens mit Ihren Pferden vor dem Spritzenhaus einzufinden haben.

1926 - In Eigenleistung wird ein Schlauchtrockenmast vor dem Spritzenhaus errichtet, der sich bis zum Gerätehausneubau im Jahr 1963 bestens bewährt hat.
In den Folgejahren beschäftigte man sich mit der Anschaffung einer Motorspritze, um einen wirksamen Feuerschutz der höher gelegenen Anwesen und der Industriebetriebe zu gewähr- leisten. Dazu gingen größere Spenden der Industriebetriebe ein.

26.09.1931 Kaufvertrag über die Lieferung einer Motorspritze des Modells Danubia 800/1000 mit dem Verkaufsbüro Nürnberg der Firma Magirus zum Preis von 7720 RM. Hierzu wurde ein Staatszuschuss von 40% gewährt. 

Die Einfahrten des Spritzenhauses mussten vergrößert werden, auch dies geschah wieder in Eigenleistung.
Ab 1939 Unterstellung der Feuerwehr mit ihrem gesamten Vermögen der Gemeindeverwaltung. Sie war als Verein praktisch aufgelöst und wurde zur Feuerschutzpolizei erklärt und der Polizei angegliedert. Seit dieser Zeit wurden auch keine Protokolle mehr geführt. Zur Brandbekämpfung wurden mit Ausbruch des 2.WK alle Ortsbewohner verpflichtet.
Nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches musste auch die Feuerwehr wieder neu aufgebaut werden. Die Kriegserfahrungen zeigten der Bevölkerung, wie notwendig ein organisierter Feuerschutz ist.

1946  zahlreiche Männer stellten sich trotz großer Erschwernisse und Schikanen der Besatzungsmacht und auch deutscher Dienststellen wieder in den Dienst der Allgemeinheit. Ungeachtet der Einbußen an Ausrüstungsgegenständen hatte die Feuerwehr ihre alte Schlagkraft bald wieder erreicht.

April 1959  Firma Paul Ludwig liefert die noch heute im Einsatz befindliche Tragkraftspritze TS 8/8
Herbst 1959 Anschaffung eines gebrauchten Borgward-LKW, der mit Unterstützung des Textilwerkes zum Löschfahrzeug umgebaut wurde. Die Einfahrten des Spritzenhauses mussten vergrößert werden, auch dies  geschah wieder in Eigenleistung.

Entschluß des Gemeinderates, ein neues Verwaltungsgebäude mit Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Planung Architekt Glanz aus Hof, Bauausführung durch Baugeschäft Herpich aus Naila zum Preis von 110.000,-- DM.
Juli 1964 offizielle Einweihung des „neuzeitlichen" Gerätehauses

1968 erste Jugendlöschgruppe im Altlandkreis Naila wurde gegründet

Durch Eigeninitiative der Wehr, durch Spenden und der Weitsicht und Unterstützung des Gemeinderates kann der Feuerwehr anlässlich des 100-jährigen Jubiläums ein vollausgerüstetes Löschfahrzeug Magirus LF 8 Ts – Allrad übergeben werden. Hierbei handelte es sich um ein Vorführfahrzeug, da das eigentliche Fahrzeug nicht fertiggestellt werden konnte.
03. u 04.07.1971 100-jähriges Jubiläum mit Kreisfeuerwehrtag und Fahrzeugübergabe

05.12.1971 Löschfahrzeug Borgward wird der FFW Langenbach übergeben.

11.12.1971 offizielle Fahrzeugübergabe durch Frau Bär von der Fa. Magirus

1972 Vorstand Sinterhauf beklagt Nachwuchsmangel

1972 Einführung der Sirenen – Funkalarmierung , Altlandkreis Naila ist der erste in Oberfranken

07.06.1974 Löschgruppe der Feuerwehr Marxgrün legt als erste Gruppe im Großlandkreis die neue Leistungsprüfung ab

01.05.1976 Wiedergründung einer Feuerwehrjugendgruppe

vom 28.06. bis 28.07.1976 wurde über eine 700m lange Förderleitung Wasser in das Ortsnetz gedrückt und somit die Wasserversorgung während der Bauarbeiten an der Versorgungsleitung aufrechterhalten.

19.01.1980 Aufgrund eines Stadtratbeschlusses wurde der Raum der ehemaligen Gemeindeverwaltung und des Wasser- und Bodenverbandes der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. In bisher rund 125 Arbeitsstunden wurden fast alle fälligen Umbau- und Renovierungsarbeiten ausgeführt.

20.06.1980 Einweihung des „neuen" Unterrichtsraumes in der ehem. Gemeindekanzlei

01.05.1982 erstmals stellte die Feuerwehr nach dem Krieg wieder einen Maibaum auf.

08.07.1982 Feuerwehrprüfdienst der staatl. Feuerwehrschule verwirft den TSA. Dieser entspricht nicht mehr den Vorschriften und darf nur noch im Handzug benützt werden.

19.02.1983 Gründung einer Frauenlöschgruppe. 12 Frauen erklärten sich zum aktiven Dienst bereit und legten am 18.06.1983 die Leistungsprüfung Stufe I ab.

02.06.1984 Kreisfeuerwehrtag in Marxgrün

09.05.1986 Umzug in den bis heute genutzten Unterrichtsraum (vormals Sitzungssaal)

1987 Aus eigenen Mitteln wird der Unterrichtsraum eingerichtet.

08.09.1990 5. Kreisjugendfeuerwehrtag mit Leistungsmarsch in Marxgrün

1991 Übergabe von 19 Funkmeldeempfängern an die Feuerwehr Marxgrün. Wieder unterstützten uns die örtlichen Betriebe Frankenwaldmineralbrunnen, Höllensprudel, Draloric und Sparkasse mit finanziellen Mitteln

14.05.1993  Ehrenkommandant Herbert Höger und Ehrenbrandmeister Siegfried Roßner erhalten das Deutsche Feuerwehrehrenzeichen in Silber von KBR Ehm

20.02.1995 Übergabe eines Stromerzeugers an die Feuerwehr Marxgrün dank der Unterstützung der örtlichen Betriebe.

03.- 05.07.1996 Kreisfeuerwehrtag mit 125-jährigem Jubiläum in Marxgrün

01.06 – 04.08.1997 Vergrößerung der Toreinfahrten, Einbau von Sektionaltoren und Überarbeitung der über 30 Jahre alten Elektroinstallation mit ca. 500 Arbeitsstunden Eigenleistung und ca. 1200,-- DM Eigenmitteln. Einbau eines Waschbeckens und Boilers sowie Malerarbeiten und Ausbesserung des Betonestrichs.

11.12.1996 Auftragsvergabe für neues LF 8/6 TS – Allrad auf IVECOMagirus

März 1998 Ehrenabend mit neugeschaffenen Ehrennadeln in Gold und Silber

26.04.1998 Fahrzeugabholung in Weisweil

02.05.1998 offizielle Fahrzeugübergabe in Marxgrün

16.10.1998 offizielle Übergabe des Notfallkoffers, der Schaufeltrage und der Halskrausen durch Dr. Stefan Breit vom Förderkreis Notfallversorgung Hof Stadt und Landkreis Hof

Jan 1999 Satzungsänderung – Senkung des Aufnahmealters auf 12 Jahre

03.12.1999 Satzungsänderung der Feuerwehr

03.05.2000 gebrauchter VW-Bus wird in Naila abgeholt und in rund 450 Arbeitsstunden auf eigene Kosten zu einem Einsatzfahrzeug umgerüstet.

22.10.2000 Inspektion der Feuerwehr durch Kreisbrandinspektor und Vorstellung des mittlerweile im wesentlichen einsatzbereiten Mehrzweckfahrzeuges

30.11.2000 letzte Leistungsprüfung nach alten Bestimmungen im Inspektionsbereich III

29.01.2001 Ehrenkommandant Herbert Höger erhält Ehrenmedaille des Landkreises Hof

24.03.2001 offizielle Indienststellung des Mehrzweckfahrzeuges

15.02.2006 die FF Marxgrün wird 135 Jahre alt

01.05.2006 die FF Marxgrün stellt zum 25. mal in folge den Maibaum auf

25.10.2008 neu Rosenbauer FOX 3 PFPN 10-1500 wird in Dienst gestellt. TS 8/8 Paul Ludwig wird ausgemustert

01.12.2010 MZF, Florian Marxgrün 49/1 (sonst. Löschfahrzeug) wird abgemeldet > der TÜV hat uns geschieden <

23.12.2010 Stadt Naila gewährt der Wehr einen Zuschuss in Höhe von 10 000.- €

23.02.2011 Kauf eines gebrauchten IVECO Daily. Das Fahrzeug wird Dank von Sponsoren zu einem Mehrzweckfahrzeug umgebaut

30.04.2011 Das neue Mehrzweckfahrzeug wird offiziell an die Wehr übergeben und in Dienst gestellt.

30.04.2011 Festkommers anl. des 140 jährigen Bestehen der FF Marxgrün

01.05.2011 Feuerwehr Marxgrün stellt zum 30. mal den Maibaum auf

12.12.2012 der alte Unterrichtsraum im Keller wurde zum Jugendraum umgebaut und an die Jugendgruppe übergeben


31.01.2015 die Mitgliederversammlung beschließt eine Satzungsänderung und die Umwandlung des Verein „Freiwillige Feuerwehr Marxgrün“ in einen  „e.V."




Marxgrün liegt in Oberfranken im Landkreis Hof und gehört seit der Gebietsreform 1978 zur Stadt Naila. Als sogenanntes  "Straßendorf" liegt Marxgrün an 3 Staatsstraßen. Etwa 5,5 km Staatsstraße liegen im örtlichen Einsatzbereich. Mit rund 870 Einwohnern in Marxgrün, Hölle und Hügel wohnen hier rund 10% der Bevölkerung Nailas (~ 8810 Einw.)

Das unmittelbare Einsatz- und Schutzgebiet umfaßt ca. 7 qkm mit vielen zum Teil recht unzugänglichen Wald- und Wiesenbereichen. In diesem Einsatzbereich sind vom Höllental bis zum Spiegelwald rund 190m Höhenunterschied zu verzeichnen.

Als "unabhängige" Löschwasserentnahmemöglichhkeit fließt durch unseren örtlichen Einsatzbereich der Fluß Selbitz, der im Thüringischen Blankenstein in die Saale mündet. 



Copyright © 2001-2017 Freiwillige Feuerwehr Marxgrün e.V. --- letztes Update: 09.09.2017

Statistiken
Uhrzeit Atomuhr
Aktuelles Datum
Freiwillige Feuerwehr Marxgrün e.V.
Lichtenberger Straße 7
95119 Naila - Marxgrün
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